Am 16. April 1863 verstarb Ferdinand Redtenbacher, Professor für Maschinenbau und Direktor der Maschinenbauanstalt in Karlsruhe.

Bild: Aus dem Brief an die Studenten Krankmeldung 15.1.1863

Er war im 54. Lebensjahr und stand in der Mitte einer erfolgreichen Lehrtätigkeit.

Vier Wochen nach Redtenbachers Tod fand an der Polytechnischen Schule in Wien (Technische Hochschule) eine von den Studenten angeregte Gedächtnisfeier statt. Die Festrede hielt Hofrat Professor Adam von Burg, die später als Druckwerk erschien  (Download von der Uni Karlsruhe)

Zitate:

"Der im Jahre 1862 erschienene 1. Band des "Maschinenbaus" bildet Redtenbachers "Schwanengesang", denn damit schließt die lange Reihe der von ihm publicierten wissenschaftlichen Arbeiten."

"Einfach und mäßig in seiner Lebensweise, war ihm Essen und Trinken nicht viel mehr als das Beheizen eines Lokomotivkessels; gewöhnlich drehte er nach Tisch seinen Stuhl nur um und setzte sich unmittelbar zu seinem Arbeitstisch, was natürlich seiner Gesundheit unmöglich zuträglich sein konnte."

 "Die gerechte Würdigung der Werke von Redtenbacher führt zur Überzeugung, dass Redtenbacher für alle künftigen Zeiten als Begründer der eigentlichen Wissenschaft des Maschinenbaus genannt werden wird, dass er sich in seinen hinterlassenen Werken selbst das schönste und unvergänglichste Denkmal gesetzt hat."

(alle Zitate von Adam von Burg, 1863)

 

DIE LETZTEN BRIEE REDTENBACHERS

Bild: Brief von F. Redtenbacher an seine "Zuhörer" mit der Information über seine Krankheit

(Original im Archiv der Universität Karlsruhe KIT)

 

Bild: Brief des Innenministeriums über die Vertretung des erkrankten Professors Redtenbacher

an der polytechnischen Schule Karlsruhe; datiert mit 13.1.1863

(Original im Archiv KIT)

 

Bild: Professor Redtenbacher informiert über seine Vertretung in den Kursen

an der polytechnischen Schule Karlsruhe.

Datiert: 15. Januar 1863 (Original im Archiv KIT)

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