• 1805.FranzosenSteyr
  • 1830.Zeichnung.Loew.Steyr
  • Gedenktafel

Der Stammbaum der Familie Redtenbacher

von: Wolfgang Hack (2009)

1. Herkunft und Familie

Eltern:

Alois Vinzenz Redtenbacher, bürgerl. Eisenhändler * 1782 in Steyr + 1860

 

  • Verheiratet 13.9.1805 mit Mayrhofer Josefa Maria, Wirtstochter, * 11.3.1787 in Steyr, Stadt Nr. 122
  • Eltern: Johann Georg Redtenbacher(4.3) und Wiesmayr Elisabeth
    • 4.3 Johann Georg Redtenbacher, Handelsmann * 21.4.1730 in Kirchdorf / Kr. + 8.3.1805 in Enns
    1. Ehe mit Weizenecker Maria Barbara + 16.11.1780. Sie war in erster Ehe mit einem Herrn Doppler verehelicht.
    Von den 13 Kindern aus erster Ehe starben 10 im Säuglingsalter. Übrig blieben Maria Anna * 27.8.1768,  verehelicht mit Michael Gruber am 13.6.1786, Elisabeth * 8.4.1771, verehelicht mit Anton Bandstetle, Mauthausen; Franz Xaver * 23.10.1773, ist Stammbaumhalter.
    2. Ehe mit Wiesmayr Elisabeth, * 1.11.1754 in St. Florian / Linz, + 17.4.1808. Zahlreiche Nachkommen, Sohn Alois Vinzenz.

Aus der Ehe stammen 5 Kinder:
1. Josefa Cäcilia * 6.4.1806 in Steyr, Stadt Nr. 44
2. Maria Elisabeth Cäcilia * 12.5.1807 in Steyr, Stadt Nr. 44
3. Alois Georg * 23.4.1808 in Steyr
4. Ferdinand Jakob * 25.7.1809 in Steyr  + 16.4.1863 in Karlsruhe, Prof., Hofrat
5. Karl * 1818 + 1867


Namensherkunft:

„Der Name Redtenbacher stammt gewiss von Rota. Die Rott, die in Niederbaiern bei Schärding in den Inn fällt. Rota scil. Aha ist ein elliptisches Adjectiv und wohl identisch mit ahd, rôt, got, rauds, ruber, rutilus. Die Benennung geht wohl aus der von der rothen Farbe des im Wasser angeschwemmten rothen Kalkschlammes und findet sich sehr oft.

Alle Rettenbäche und Rôtinpah Dativapposition, später mit Umlaut roetenpah sind darnach benannt.Die Schärfung des t im Rott und Verkürzung des Vocales begründet keinen Einwand gegen rôt, da derselbe auch in Rettenbach eingetreten ist. Dies ist sicher die richtige Erklärung für den Ursprung des Namens.“ (Theodor von Grienberger, Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1886)

 

Stammtafel:  „Immota Resistit“ - Wahlspruch der Familie Redtenbacher
„Mit einem Peter um 1580 beginnt sie, um in ununterbrochener Reihe bis in die Gegenwart zu reichen. Zwei Jahrhunderte hindurch waren unsere Vorfahren ausschließlich Sensenschmiede, um im 18. Jhdt. auch Kaufleute, einzelne auch Klostergeistliche zu werden. Das 19. Jhdt. brachte in Ferdinand, Josef und Ludwig hervorragende Männer der Wissenschaft, deren Ruhm noch manches Jahrhundert überdauern dürfte.
Eines aber ist sicher, sie Alle, die da genannt sind, waren ehrenfeste, wackere Menschen, Männer wie Frauen, und wenn auch ihr Angedenken für die Allgemeinheit längst erloschen sein wird, Kinder und Kindeskinder sollen ihnen dafür ein ehrendes Erinnern bewahren.“

(Anton Redtenbacher, Stammtafel der steirischen und oberösterreichischen Redtenbacher, Wien 1900)

 

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